Das erste Schützenfest 1980
Impressionen vom Fest 1980
Im Jahr 1980, ein Jahr nach der Gründung des Schützenvereins, feierte die Gartenstadt vom 30. Mai bis zum 1. Juni ihr erstes Schützenfest. Die erste Königswürde errang damals Helmut Petzschke, der seine Frau Lotte zu seiner Königin wählte.
Geschossen wurde zu dieser Zeit mit einem Luftgewehr auf Glühbirnen, an denen der goldene Holzvogel befestigt war. Mit dem Treffer auf die letzte Glühbirne wurde ein Sicherheitsmechanismus ausgelöst, sodass der Vogel zu Boden fiel.
Das Premierenfest war ein voller Erfolg: Rund 10.000 Besucher feierten an den drei Tagen mit. Am Festsonntag war der Andrang sogar so groß, dass das Bier im Festzelt vollständig ausging. Gefeiert wurde damals auf Parkplatz des Einkaufszentrums (heutiges Neubaugebiet) von Moosfelde.
Erfreuliches Vereinswachstum
1981

Schon im zweiten Festjahr 1981 konnte der damalige Oberst Günter Diers zufrieden auf die Entwicklung des Vereins blicken. Der noch junge Schützenverein hatte inzwischen mehr als 200 Mitglieder. Auch das Schützenfest selbst wurde größer: Rund 80 Hektoliter Bier wurden ausgeschenkt – deutlich mehr als im Jahr zuvor.
Neben der ausgelassenen Stimmung kam es jedoch auch zu einem unschönen Vorfall. Während des Festes wurde in die nur etwa 100 Meter entfernte Wohnung des ehemaligen Schützenkönigs Helmut Petzschke eingebrochen. Unbekannte Täter stahlen Teile seines Hab und Guts.
Ostern
1981

Erstes Osterfeuer in Moosfelde
Am Ostersonntag 1981 wurde in der Gartenstadt erstmals der alte Brauch des Osterfeuers gepflegt. Die Veranstaltung, die bis heute vom Schützenverein Moosfelde ausgerichtet wird, entstand damals in gemeinsamer Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. Für die musikalische Begleitung sorgte zu dieser Zeit das Tambourkorps Moosfelde.

Bau und Eröffnung des Bürgerhauses
1982
Grundstein für die Zukunft des Schützenvereins Moosfelde e.V.

Im Oktober 1982 wurde das heutige Vereinsheim des Schützenvereins Moosfelde erstmals feierlich eingeweiht.
Das städtische Gebäude wird seitdem vom Schützenverein verwaltet und bietet bis heute Platz und Raum für zahlreiche Veranstaltungen in der Gartenstadt.
Bis heute dienen das Vereinsheim und der dazugehörige Vorplatz als zentraler Austragungsort des Schützenfestes.
Darüber hinaus bildete der Bau des Bürgerhauses die Grundlage für sämtliche weiteren Veranstaltungen des Schützenvereins. Dazu zählten unter anderem Oktoberfeste sowie fröhliche Karnevalsveranstaltungen.
Neue Traditionen werden geboren
1983

Zum Schützenfest 1983 wurde erstmals die Tradition des Geckkönigs eingeführt – ein Brauch, der die Mitglieder des Schützenvereins bis heute begeistert.
Damals war es den jugendlichen Mitgliedern ab 16 Jahren erlaubt, auf den Holzvogel zu schießen.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich diese Tradition zu einer fröhlichen Spaßveranstaltung, bei der alle Mitglieder unter die Stange treten dürfen. Bis heute wurden dabei die unterschiedlichsten Varianten genutzt, um den jeweiligen Geckkönig zu ermitteln.
1985

Die Entwicklung der Schießanlage
Im Jahr 1985 wurde in der Gartenstadt erstmals eine feste Vogelstange errichtet. Zuvor wurde noch auf das bis heute erhaltene Glühbirnenkonstrukt geschossen, an dem ein Holzvogel befestigt war. Ebenfalls 1985 erfolgte der Wechsel: Erstmals wurde mit größerem Kaliber auf einen Holzvogel geschossen.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Vogelstange zur heutigen Schießanlage am Bürgerhaus. Aufgrund neuer Genehmigungsauflagen darf diese Anlage derzeit jedoch nicht mehr genutzt werden, sodass in den vergangenen Jahren auf eine mobile Vogelstange ausgewichen wurde.
Der geschäftsführende Vorstand um Rüschenschmidt möchte diesen Zustand nun beenden. Gemeinsam mit der Veltins-Brauerei soll eine neue Schießanlage erbaut werden, damit sie bereits im kommenden Jahr wieder auf eine eigene Stange geschossen werden kann.
1987

Der Krankönig
Im Jahre 1987 ereignete sich in Moosfelde etwas, was so wahrscheinlich auch nie wieder passieren wird. Bei der letzten Kontrolle des Kugelfangs vor dem Vogelschießen löste sich ein Sicherheitsbolzen und der Kasten sauste die zwölf Meter langen Stange herunter. Dabei hatten die Schützen Glück im Unglück, denn niemand wurde dabei verletzt.
Nun musste eine schnelle Lösung her, also entschied sich der Vorstand um Helmut Petzschke spontan dazu, einen Kranwagen anzufordern, um den Kugelfang auf die benötigte Höhe zu bekommen. Nach etwa zwei Stunden Arbeit konnte das Vogelschießen dann endlich los gehen. Nicht mal eine Stunde und 168 Schuss später sicherte sich Georg Kalthoff mit seiner Frau Marlies die Königswürde und geht somit als „Krankönig“ in die Moosfelder Schützengeschichte ein.


Das 10. Schützenfest auf Moosfelde
1989


Der Zeitungsartikel berichtet über das 10. Schützenfest in der Gartenstadt Moosfelde, das bei bestem Sommerwetter und großer Beteiligung gefeiert wurde. Höhepunkt war die Vorstellung des neuen Königspaares Horst und Lieselotte Lotz, das sich unter dem Jubel vieler Zuschauer im Festzug präsentierte.
Das Jubiläumsfest zeichnete sich durch eine hervorragende Stimmung, ein gut gefülltes Festzelt und ein harmonisches Miteinander aus. Schützenoberst Helmut Petzschke dankte den zahlreichen Mitgliedern, Gastvereinen, Musikgruppen sowie der Stadt für ihre Unterstützung. Zudem wurden verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im Schützenwesen geehrt.
Das 10. Schützenfest erfüllte damit alle Erwartungen und bleibt als rundum gelungenes Fest in Erinnerung.

10 Jahre Bürgerhaus - Ein Verein hat sein Zuhause gefunden
Der Zeitungsartikel berichtet über das 10-jährige Jubiläum des Bürgerhauses in Moosfelde, das mit einem vielseitigen und gut besuchten Fest gefeiert wurde. Zahlreiche Gäste aus der Nachbarschaft sowie viele Vereine nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und das Bürgerhaus als zentralen Treffpunkt des Stadtteils zu würdigen.
Das Jubiläumswochenende bot ein abwechslungsreiches Programm: Bereits am Freitag sorgte ein gemütlicher Abend für gute Stimmung, am Samstag folgten ein Preisschießen mit großer Beteiligung sowie musikalische Darbietungen. Besonders erfreulich war die hohe Teilnahme von Kindern und Jugendlichen.
Am Sonntag standen der Auftritt einer Folkloregruppe sowie weitere kulturelle Höhepunkte im Mittelpunkt. Insgesamt zeigte die Veranstaltung eindrucksvoll, wie wichtig das Bürgerhaus für das Gemeinschaftsleben in Moosfelde ist und wie erfolgreich es sich in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat.
1994

Neue königliche Insignien
Bei der Herbstversammlung der Moosfelder Schützen stellte das amtierende Königspaar Reinhard und Elvi Maaßen eine von ihnen gestiftete neue Königskette aus 925er Silber vor. Die Kette enthält die bisherigen Plaketten der seit der Vereinsgründung 1979 amtierenden 15 Könige und ist so gestaltet, dass künftige Regentschaften ergänzt werden können.
Vorsitzender Helmut Petzschke zeigte sich erfreut über die positive Vereinsentwicklung und die gewachsene Schießsportgruppe mit inzwischen 20 Mitgliedern. Zudem wurde auf kommende Termine hingewiesen, darunter die Vorstellung zur weiteren Nutzung des Camp Loquet am 29.11. sowie das nächste Moosfelder Schützenfest vom 9. bis 11. Juni 1995.
20. Schützenfest in der Gartenstadt
1999

Beim 20. Schützenfest in der Moosfelder Gartenstadt wurde Alex Feldmann zum neuen Schützenkönig ermittelt. Der 28-jährige Speditionskaufmann setzte sich mit dem 132. Schuss durch und regiert nun als 20. Regent des Moosfelder Schützenvereins. Zu seiner Mitregentin wählte er Petra Donse. Gemeinsam präsentierten sie sich mit ihrem Hofstaat beim Festzug durch die Gartenstadt.
Bereits am Samstag wurde Michael Dobbert als Geckkönig des FC Quast ermittelt. Zudem ehrte Stadtoberst Raimund Reuther den Geschäftsführer Werner Rüschenschmidt mit dem Orden für besondere Verdienste des Sauerländer Schützenbundes.
Der Vorstand zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit dem harmonischen Fest und dem guten Besuch an allen Tagen.
2012

Die erste Königin auf Moosfelde
Ein Blick in das Jahr 2012 zeigt, worauf wir in Moosfelde stolz sind. Mit dem 69. Schuss fällt der Vogel aus dem Kasten und Marc und Viviane Rüschenschmidt werden zum zweiten Mal Königspaar von Moosfelde.
Doch dieses Mal gibt es eine Besonderheit: Als der Vogel fällt, steht Viviane unter der Stange und schreibt Vereinsgeschichte. Sie ist die erste Frau, die in Moosfelde den Vogel aus dem Kasten geholt hat. Eine Königswürde, die für immer in die Geschichte des Schützenvereins Moosfelde eingeht ist an diesem Tag entstanden.


2014

Jüngster König der Vereinsgeschichte
David Rüschenschmidt ist 2014 Schützenkönig des Schützenvereins Moosfelde geworden und ist zugleich der jüngste Regent in der Vereinsgeschichte. Der 20-Jährige errang die Königswürde nach dem 70. Schuss. Zur Königin wählte er die 18-jährige Nicole Ceiler.
David Rüschenschmidt ist seit seiner Geburt Mitglied im Verein und engagiert sich seit mehreren Jahren im Vorstand als Fähnrich und stellvertretender Schriftführer. Heute nimmt er das Amt des Geschäftsführer ein.
Das Schützenfest begann am Bürgerhaus in Moosfelde und verlief bei guter Stimmung und reger Beteiligung. Neben dem Königsschießen wurden auch weitere Titel vergeben, darunter der Geck-König. Der Vorstand und die Besucher zeigten sich zufrieden mit einem gelungenen und gut besuchten Fest..




2019
Jubiläumsfest
40 Jahre Moosfelde
Rückblick:
Ein historisches Schützenfest zum 40. Jubiläum in Moosfelde
Das Jahr 2019 markierte einen besonderen Meilenstein in der Geschichte des Schützenvereins Moosfelde: Der Verein feierte sein 40-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde mit zwei herausragenden Wettbewerben an der Vogelstange gekrönt, die bis heute in Erinnerung geblieben sind.



Thomas Ceiler ist Jubelkönig
Bereits am Freitagabend des Festwochenendes stand ein besonderes Highlight auf dem Programm, das Jubiläums-Königsschießen. Alle 17 noch lebenden ehemaligen Könige des Vereins traten an, um den Titel des Jubelkönigs unter sich auszumachen. Nach einem spannenden, 45-minütigen Kampf war es schließlich der 30-jährige Thomas Ceiler, der mit dem 125. Schuss den letzten Rest des stolzen Aars von der Stange holte.
Für Thomas Ceiler war es nicht der erste Erfolg in Moosfelde: Er regierte bereits 2011 und 2017 als Schützenkönig. Als seine Mitregentin für das Jubiläumsjahr erwählte er Ewa Banach. Neben dem sportlichen Erfolg wurden im Rahmen des Festaktes auch verdiente Mitglieder geehrt, darunter Georg Kachel und Marc Rüschenschmidt für 25 Jahre sowie Reinhard und Elvira Maßen für 40-jährige Vereinstreue.

Sandra Ehlen schreibt Geschichte als Schützenkönigin
Der darauffolgende Sonntag sorgte für eine echte Überraschung und ein Novum in der Vereinsgeschichte. Während Jörg Ehlen mit großen Ambitionen unter die Vogelstange trat, war es am Ende seine Ehefrau Sandra Ehlen, die sich gegen die männliche Konkurrenz durchsetzte. Mit dem 202. Schuss holte die damals 37-Jährige den Vogel aus dem Kasten und sicherte sich die Königswürde im Jubeljahr.
Sandra Ehlen, die beruflich im Produktionsmanagement tätig ist, stammt aus einer passionierten Schützenfamilie – ihr Bruder Marc Rüschenschmidt bekleidete zu diesem Zeitpunkt das Amt des Obersts der Moosfelder Schützen. Sie selbst war bereits in jungen Jahren Kinderkönigin und bewies 2019 erneut ihre Treffsicherheit. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Jörg regierte sie das Moosfelder Schützenvolk für ein Jahr. Auch der Nachwuchs stand schon in den Startlöchern: Sohn Tom wurde vorsorglich bereits am Festwochenende im Schützenverein angemeldet.
Dieses 40. Jubiläum ging als ein Fest der Gemeinschaft und besonderer sportlicher Erfolge in die Chronik des Schützenvereins Moosfelde ein.


2024
Europaschützenfest am Mondsee
Im vergangenen Jahr nahmen einige unserer Mitglieder den weiten Weg zum Mondsee auf sich, um den Schützenverein beim Europaschützenfest zu vertreten.
Mit der Bahn ging es zunächst nach Salzburg, wo nach dem Beziehen der Unterkunft erst einmal die örtlichen Biergärten unsicher gemacht wurden.
Nach einem weiteren Tag in Salzburg ging es dann endlich zu heiß ersehnten Europaschützenfest an den Mondsee.
Gemeinsam mit Gleichgesinnten aus ganz Europa bestritt unser ehemaliges Königspaar Nancy und Christian (Theo) Schwarm ein Vogelschießen in einer anderen Dimension. Unter zahlreichen Stangen duellierten sich Europas Schützen und bewiesen ihr Können am Gewehr. Hierbei sicherte sich unser ehemaliger König Christian (Theo) Schwarm sogar den Einzug ins Finale, musste sich dann aber gegen die starke Konkurrenz geschlagen geben.
Ein weiteres Highlight war der prachtvolle Festzug. Vor wundervoller Bergkulisse marschierten auch die Schützen und Schützinnen aus Moosfelde entlang des Mondsees.
Fazit: Das war klasse! Wir kommen wieder!






